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Pflanzenschutz: Nicht aus Jux und Tollerei

Aktion „schauFELDER“ zeigt den Nutzen von Pflanzenschutz

Zum dritten Mal führt die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) heuer das Projekt „schauFELDER“ durch. Dabei zeigt die Interessengemeinschaft gemeinsam mit den Österreichischen Jungbauern den Nutzen von Pflanzenschutzmitteln für eine produktive Landwirtschaft mit ausreichender Ernte und sicheren Lebensmitteln auf.

Mit der Aktion „schauFELDER“ wird auf einen Blick klar: Bereiche, die nicht mit Pflanzenschutz bearbeitet wurden, weisen einen hohen Unkraut-, Pilz- und Schädlingsbefall auf. Die Kulturpflanzen sind zum Teil nicht mehr erkennbar. Das Ergebnis: Die Ernte wird geringer und auch die Qualität leidet extrem darunter. Bei eigenen Versuchen der IGP im Zuge des Projekts „schauFELDER“ wurden bei der Zuckerrübe 86 Prozent weniger geerntet als unter Zuhilfenahme von konventionellen Pflanzenschutzmitteln. Bei sachgerechter Anwendung von Pflanzenschutzmitteln profitieren somit Konsumenten und Landwirte im gleichen Ausmaß.

„Mit dieser Aktion können wir auch im heurigen Jahr den Nutzen und die enorme Bedeutung von Pflanzenschutzmitteln für die Landwirtschaft und den Konsumenten augenscheinlich machen“, betont Christian Stockmar, IGP Obmann. „Der umsichtige und verantwortungsvolle Einsatz von Pflanzenschutzmitteln durch die Landwirte stellt einen wichtigen Schutz vor folgenschweren Ernteausfällen dar und sichert gesunde Lebensmittel.“

Unverfälschte Darstellung der Landwirtschaft
Die an dem Projekt teilnehmenden Landwirte legten auf ihren Äckern einen Bereich an, der nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wird. Auf Tafeln, die ebenfalls gut sichtbar platziert wurden, können sich Interessierte über Sinn und Zweck des Projektes und den Pflanzenschutz informieren. Die Auswirkungen von fehlendem Pflanzenschutz auf Nutzpflanzen können von Spaziergängern, Wanderern und Radfahrern so ganz aus der Nähe erfahren werden.

„Als Jungbauernschaft haben wir uns zum Ziel gesetzt, Landwirtschaft realistisch und unverfälscht darzustellen. Dazu gehört klarerweise auch das Thema Pflanzenschutz. Hierbei setzen die Landwirte die Mittel sorgsam nach dem Motto „So wenig als möglich, so viel wie nötig“ ein. Die nun umgesetzte Schautafel-Aktion soll für mehr Verständnis in der Bevölkerung für die Produktionsweise der Landwirtschaft sorgen“, erklärt Stefan Kast, Bundesobmann der Österreichischen Jungbauernschaft die Teilnahme am Projekt.

schauFELDER erstmals in Wien
Neben der Aktion auf den Feldern bringt die IGP das Projekt heuer auch erstmals nach Wien. Im Rahmen des Erntedankfestes des Bauernbundes stellt die IGP zwei Hochbeete aus, die den Besucherinnen und Besuchern den Unterschied zwischen behandelten und unbehandelten Kulturpflanzen zeigen. Das Erntedankfest findet am 10. und 11. September 2016 im Augarten statt.

Bilder zum Download unter:
Bild 1: IGP Obmann Christian Stockmar, Agrarreferent des nö. Bauernbundes Martin Ebenberger, Landwirt Reinhold Zagler, Franz Xaver Broidl von den Österreichischen Jungbauern, Obmann-Stv. der nö. Jungbauern Martin Sturm
Bild 2: Im Vergleich ergeben sich beim Unkrautbefall gravierende Unterschiede. Im Vordergrund die behandelte Fläche, im Hintergrund die Fläche ohne Pflanzenschutzmitteleinsatz mit starken Unkrautwuchs. v.l.: Landwirt Reinhold Zagler, Agrarreferent des nö. Bauernbundes Martin Ebenberger, Franz Xaver Broidl von den Österreichischen Jungbauern, IGP Obmann Christian Stockmar, Obmann-Stv. der nö. Jungbauern Martin Sturm
Bild 3: Mit Tafeln machen IGP und Jungbauern auf die Aktion aufmerksam. Im rechten Feld ohne Pflanzenschutzmittel ist der starke Unkrautbefall klar erkennbar. Auch die Pflanzen sind im Schnitt deutlich niedriger gewachsen.

Ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmaßnahmen können sich Unkraut und Schädlinge problemlos ausbreiten. Im Video ist der Vergleich im Zeitraffer zu sehen:

Video
Bilder