StartseiteÜber unsMarktNachhaltigkeitPresseInfothek

PressePressemitteilungen

IGP zu Glyphosat: Einigung der EU-Mitgliedsstaaten längst überfällig

IGP kritisiert starke Verkürzung der Laufzeit auf fünf Jahre

Von einer „längst überfälligen Einigung der EU-Mitgliedsstaaten“ spricht Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP), bei der Zulassung von Glyphosat für weitere fünf Jahre. „Doch das Ergebnis entspricht nicht den wissenschaftlichen Fakten. Diese sprechen klar für eine Verlängerung um 15 Jahre: Denn 3.300 Studien sowie sämtliche Gesundheitsbehörden weltweit, die mit einer Bewertung von Glyphosat beauftragt waren, kommen zu dem Schluss, dass Glyphosat bei sachgemäßem Einsatz sicher ist.“ Immerhin hätten sich 18 EU-Mitgliedsstaaten doch noch für die Wissenschaft und gegen NGO-Panikmache ausgesprochen, so Stockmar. „Leider hat Österreich gegen eine Wiederzulassung gestimmt. Denn Wirkstoffe sind wichtige Substanzen für landwirtschaftliche Kulturen und werden analog zur Humanmedizin eingesetzt, um Pflanzen vor Krankheiten, Schädlingen sowie Unkraut zu schützen. Das Thema sollte daher auch wissenschaftlich und sachlich und nicht auf Basis von Wahlkampf- und NGO-Kampagnen diskutiert werden.“

„Bedauerlich“ sei jedenfalls, so Stockmar, dass NGOs bereits ankündigen, ihre absurden Kampagnen fortzusetzen. „Doch es entspricht ihrer Kampagnenlogik, auch ohne Argumente und entgegen dem wissenschaftlichen Konsens für Einzelmeinungen zu kampagnisieren“, betont Stockmar. „Wir werden jedenfalls den Dialog fortsetzen und die Öffentlichkeit über die Sicherheit und den Nutzen von Glyphosat informieren. Die NGOs sind nun gefordert, sich diesem Dialog zu stellen.“