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IGP zu Glyphosat: EU-Mitgliedsstaaten prolongieren unwürdiges Schauspiel

Landwirtschafts-, Wirtschafts-, Forschungs- und Wissenschaftsstandort Europa sowie Ansehen der EU-Behörden nehmen immensen Schaden

„Das unwürdige Polit-Schauspiel um Glyphosat schadet dem Landwirtschafts-, Wirtschafts-, Forschungs- und Wissenschaftsstandort Europa sowie dem Ansehen der EU-Behörden. Hier werden wissenschaftliche Fakten zur Sicherheit von Glyphosat aus 3.300 Studien sowie die Ergebnisse der Bewertungen der EU-Behörden ignoriert. Gleichzeitig werden das zutiefst verwerfliche Spiel der NGOs mit der Angst der Menschen und die Panikmache gefördert“, kritisiert Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP). „Österreich kann sich bei Getreide, Gemüse, Obst und bei pflanzlichen Ölen nicht mehr zu 100 Prozent selbst versorgen und ist auf Importe aus dem Ausland angewiesen. Mit einem Verbot von Glyphosat wird sich das weiter zuspitzen. Zudem steigen die CO2-Emissionen signifikant an, ebenso wie das Risiko für Bodenerosion. Wirkstoffe sind wichtige Substanzen für landwirtschaftliche Kulturen, um diese vor Krankheiten, Schädlingen sowie Unkraut zu schützen. Das Thema sollte daher wissenschaftlich und sachlich und nicht auf Basis von Kampagnenbroschüren der NGOs diskutiert werden.“

Im Falle eines Verbots würde die Landwirtschaft einen Schaden von 11 Milliarden Euro pro Jahr erleiden. „Zwangsläufig sinkt der Selbstversorgungsgrad und mit den Importen vermutlich auch die Qualität der Lebensmittel. Hier muss im Sinne der Ernährungssicherheit sofort eine Trendwende eingeleitet werden“, fordert Stockmar. „Und Glyphosat wäre ein erster Schritt, denn gemäß dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand würde nichts gegen eine Wiederzulassung für 15 Jahre sprechen.“