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IGP zu Greenpeace: Wissenschaft statt populistische Schnellschüsse

Zulassungsverfahren sieht klar wissenschaftsbasierte Entscheidung vor

„Die Regularien sehen klar vor, dass eine Entscheidung für oder gegen eine Wirkstoffzulassung wissenschaftsbasiert und nicht auf Basis von Einzelmeinungen oder Kampagnen zu erfolgen hat. Es ist daher die Verantwortung der Politik, diese wissenschaftlichen Erkenntnisse zu berücksichtigen, anstatt populistische Schnellschüsse abzugeben“, so Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP). Greenpeace fordert zudem, dass nur mehr reproduzierbare Studien berücksichtigt werden sollen. „Damit fordern sie, dass die eigenen sogenannten Studien aus der Bewertung ausgenommen werden sollen. Denn einseitige und tendenziöse Studien sind nur in der quellenschaffenden Kampagnenwissenschaft möglich und daher wissenschaftlich nicht reproduzierbar“, unterstreicht Stockmar. Auch den Vorwurf der Intransparenz lässt der IGP-Obmann nicht gelten: „Sämtliche Studien werden den Gesundheitsbehörden zur Prüfung vorgelegt.“

Die IGP erinnert Greenpeace zudem daran, den von der IGP im Jänner 2017 übermittelten Fragebogen zu Neonics zu beantworten. „Dass Greenpeace dem Populismus gegenüber der Wissenschaft den Vorzug gibt, ist spätestens klar, seit sie PR-Broschüren als Studien bezeichnen. Deshalb hat die IGP Fragen formuliert, die die Einschätzung von Greenpeace zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen erheben sollen. Bis dato blieb Greenpeace jedoch Antworten schuldig“, so Stockmar.